Große Nussjagd

Wer hat an der Nuss geknabbert?

Haselnüsse sind bei vielen Tieren beliebt. Mehrere Vogelarten, Eichhörnchen, echte Mäuse, Wühlmäuse, Siebenschläfer oder der Rüsselkäfer namens Haselnussbohrer haben ebenfalls Haselnüsse zum Fressen gern. Deshalb muss man sehr genau hinsehen, wer die Nuss geöffnet hat.

Welche Fraßspuren hinterlässt welches Tier?

So sieht es aus beim Eichhörnchen aus
Hier die Fraßspur der Haselmaus
So knabbert die Rötelmaus
Hier hat der Siebenschläfer gefuttert
Und das hinterlässt die Larve des Haselnussbohrers

Im Augenblick ruhen die Projekte zur großen Nussjagd.

Ansprechpartner und Sammelstellen werden über die Länder organisiert.

Zur ersten Nussjagd in Deutschland luden in Sachsen das damalige Landesbüro Sachsen des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL e.V.), und der Naturschutzfonds der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LANU) zwischen 2003 und 2005 ein. Die Ergebnisse der Großen Nussjagd in Sachsen 2003 bis 2005 sind hier zu finden.

Es folgten Nussjagden in Schleswig-Holstein, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und auf Rügen.

Auf Haselnusssuche waren bzw. sind außerdem die Forscher*innen in der Schweiz, in Österreich und in England.